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Sportwagen mieten – mit oder ohne Selbstbeteiligung?

Wenn Sie einen Sportwagen in Stuttgart mieten, sind Sie verpflichtet, eine Vollkasko-Versicherung abzuschließen. Allerdings haben Sie bei einigen Angeboten die Option, eine Vollkasko mit oder ohne Selbstbeteiligung zu wählen. Eine Anmietung ohne Selbstbeteiligung ist in der Regel etwas kostspieliger, jedoch brauchen Sie in den meisten Schadensfällen keine zusätzlichen Kosten zu stemmen. Im Folgenden gehen wir von der mach2cars GmbH auf die Vor- und Nachteile beider Varianten ein und erläutern, wann es sich lohnt, einen Mietwagen ohne Selbstbeteiligung zu buchen.

Wann lohnt sich ein Mietwagen ohne Selbstbeteiligung?

Für jeden Mietwagenfahrer und jede -fahrerin ist es ein Albtraum, während der Mietdauer in einen Unfall verwickelt zu werden. Auch wenn Sie über eine Vollkasko-Versicherung verfügen, werden Sie in diesem Fall unter Umständen zur Kasse gebeten, nämlich immer dann, wenn Sie sich für eine Vollkasko „mit Selbstbeteiligung“ entschieden haben. Das bedeutet, dass Sie mit einem Eigenanteil für den Schaden aufkommen müssen. Die Höhe variiert dabei zwischen verschiedenen Autovermietungen.
Deshalb raten wir Ihnen, vor der Buchung unbedingt einen Blick in die Mietbedingungen zu werfen. In Kanada und den USA ist eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung längst die Regel. Das rentiert sich, denn so haben Sie den vollständigen Schutz und können sich teure Zusatzversicherungen sparen.

Sportwagen mieten in Stuttgart
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Sportwagen mieten – diese Schadensfälle deckt die Versicherung nicht ab

Sollten Sie einen rasanten Sportwagen mieten und bei einem Unfall entsteht ein Totalschaden, sind Sie mit einer Vollkasko ohne Selbstbeteiligung auf der Kostenebene optimal abgesichert. Schließlich kann sich die Schadenssumme bei einigen Autovermietungen auf mehrere Tausend Euro belaufen. Informationen über die Höhe Ihres Eigenanteils finden Sie in den jeweiligen Mietbedingungen. Sobald jedoch Eigenverschulden im Spiel ist, greift der Versicherungsschutz ohne Selbstbeteiligung nicht mehr. Beispiele dafür sind:

  • grobe Fahrlässigkeit
  • Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss
  • Vandalismus
  • Bedienfehler des Fahrzeugs
  • Falsches Parken
  • Fahren ohne Fahrerlaubnis

Für sämtliche der genannten Beispiele kann unter Umständen trotzdem Schadensersatz erfolgen. Es hängt immer davon, wie die Versicherung den Fall auslegt. Verlassen sollten Sie sich darauf allerdings nicht, sondern vermeiden Sie Fahrlässigkeit während der Mietdauer bestmöglich.

Vorteile einer Anmietung mit Selbstbeteiligung

Bei der Anmietung eines Sportwagens mit Selbstbeteiligung gilt folgende Faustregel: Je niedriger der Mietpreis, desto höher ist Ihr Eigenanteil im Schadensfall. Sofern Sie mit dieser Variante der Vollkasko liebäugeln, vergleichen Sie unbedingt vor der Buchung eines Mietwagens die Preise. Sobald Sie einen Mietvertrag abgeschlossen haben, kann dieser häufig nicht mehr kostenfrei aufgelöst werden.

Darauf sollten Sie achten

Wie bereits weiter oben erwähnt, ist es grundsätzlich sinnvoll, die Konditionen Ihres Vertrags gründlich zu überprüfen. Dies gilt vor allem für den Umfang des Versicherungsschutzes mit Selbstbeteiligung. Achten Sie in diesem Zusammenhang darauf, die Selbstbeteiligung Ihrer Vollkasko nicht doppelt abzusichern. Manche Autovermietungen versuchen nämlich, Ihnen zusätzliche Versicherungen zu verkaufen. Haben Sie ein faires Angebot für einen Mietwagen mit Selbstbeteiligung ausfindig gemacht, können Sie Ihre Mietkosten vergleichsweise gering halten. Darin liegt der große Vorteil. Vor einem Schaden ist allerdings niemand gefeit. Aus diesem Grund sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie einen Sportwagen ohne Selbstbeteiligung mieten.

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